Nächste Termine

Vortragsabend
Asiatische Hornisse – wie weiter
Stunde der Gartenvögel
Vom 7. bis zum 10. Mai 2026 läuft die Aktion von BirdLife Schweiz
Morgenexkursion in Maisprach
Morgenspaziergang «Entlang des Baches mit Daniel Küry» in Maisprach

Weitere Termine und Veranstaltungen finden Sie hier: Jahresprogramm

Postkarten von Rickenbach Natur in Rickenbach hat acht verschiedene Postkarten gestaltet. Hier können Sie das Set anschauen.

Zu diesen Veranstaltungen der Nachbarsektionen sind Sie auch herzlich eingeladen

Kurs zum Tier des Jahres 2026
Pronatura Baselland lädt zum Kurs «Igelfreundliche Gärten» ein

Tiere des Jahres

Ein farbenfroher Taucher

Mit seinem leuchtend türkis-blauen Rücken, der orangen Unterseite und dem langen, spitzen Schnabel ist der Eisvogel wohl einer der auffälligsten Vögel Europas. Die Geschlechter lassen sich nur an der Schnabelfärbung unterscheiden: Beim Männchen ist der Unterschnabel schwarz, beim Weibchen orange gefärbt. Er ist etwas grösser als ein Haussperling, bleibt aber trotz seiner Farbenpracht durch das Wechselspiel von Licht und Schatten und sein heimliches Verhalten oft unentdeckt. Meist verrät ihn aber sein lauter, durchdringender «Zjii»-Ruf, bevor er in geradlinigem Flug mit schnellem Flügelschlag knapp über die Wasseroberfläche schiesst.

Man findet den Eisvogel bis etwa 600 m ü.M. an fischreichen, klaren Gewässern, die entweder stillstehen oder langsam fliessen. Dort jagt er hauptsächlich kleine Fische, aber bei Gelegenheit auch andere Wasserlebewesen. Auf einer Sitzwarte lauernd, stürzt er sich dann pfeilschnell ins Wasser, wo er die Beute mit dem Schnabel packt und zurück auf einen Ast fliegt. Grössere Fische schlägt er zum Betäuben erst gegen seinen Sitzplatz und verschluckt sie dann Kopf voran.

Auf der Webseite von BirdLife Schweiz finden Sie ein ausführliches Portrait:

 

Ein Weibchen (links) und Männchen im typischen Lebensraum: beutereiche Fliessgewässer, die auch ruhige Abschnitte zur Jagd und Steilwände zur Brut aufweisen. Foto: Ralph Martin/BirdLife

Dokumentarfilm über den Eisvogel 

 

Der Igel – Tier des Jahres 2026 von Pronatura

Warum wählt Pro Natura den Igel zum Tier des Jahres? 

Igel brauchen ein dichtes Netz von Unterschlupfmöglichkeiten und ein reiches Nahrungsangebot an Insekten. Beides finden sie in weiten Teilen der landwirtschaftlich genutzten Gebiete kaum mehr. Deshalb lebt der stachelige Insektenfresser heute vor allem in locker überbauten Bereichen unserer Dörfer und Städte. Seine Bestandesentwicklung macht allerdings Sorgen. Seit 2022 ist der Igel auf der Roten Liste der Schweiz als «potenziell gefährdet» eingestuft. Wo Siedlungen verdichtet werden, können wertvolle Igel-Lebensräume verschwinden. Deshalb ruft Pro Natura mit dem Tier des Jahres 2026 dazu auf, Gärten, Grünanlagen, Friedhöfe und Parks igelfreundlich zu gestalten und zu pflegen. 

 
Auf der Website von Pronatura finden Sie ein ausführliches Portrait:
 

https://www.pronatura.ch/de/tier-des-jahres-2026-igel

Bild © Pronatura/Wolfgang Hock

Dokumentarfilm über den Igel 

Vogelfütterung

Eine sachgemässe Zufütterung in Zeiten mit Nahrungsmangel, im Winterhalbjahr, kann gewissen Kleinvögeln im Siedlungsbereich das Überleben erleichtern. Es ist jedoch – ausser bei Dauerfrost und längeren Schneeperioden – aus biologischer Sicht nicht notwendig. Die Arten, die ans Futterhaus kommen, sind in der Schweiz durchwegs nicht gefährdet und an die bei uns herrschenden Lebensbedingungen angepasst. Seltene und gefährdete Arten der Roten Liste kommen dagegen kaum an die Futterstellen. Das vorrangige Ziel für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist deshalb die Förderung von vielfältigen und intakten Lebensräumen, welche auch den Insektenfressern unter den Vögeln im Sommer genügend Nahrung bieten.

Futterstellen bieten eine gute Gelegenheit, Vögel aus der Nähe zu beobachten und ermöglichen schöne Naturerlebnisse. Deshalb ist gegen ein sachgemässes und massvolles Füttern im Winter nichts einzuwenden, wenn wir uns gleichzeitig auch für die dringenden Natur- und Vogelschutzprobleme einsetzen.

—> Ausführliche Informationen und Hinweise erhalten Sie auf der BirdLife-Website unter diesem Link.

Nisthilfen / Nistkästen

Nisthilfen sind ein Teil der Artenförderung und passen damit bestens in den Dreiklang der Instrumente zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität: Schutz der Habitate, Gebietsschutz, Artenförderung. Im Idealfall werden Artenförderungsmassahmen und damit auch Nisthilfen mit der Zeit gar nicht mehr nötig, weil der Lebensraum ausreichend natürliche Strukturen und Nistmöglichkeiten bietet.

Nisthilfen sind eine gute Möglichkeit, rasch das Angebot an Nistplätzen zu erweitern. Hier lassen sich Wildtiere oft auch besonders gut beobachten, gerade im Siedlungsraum. Damit eine Nisthilfe Sinn macht, braucht es unbedingt auch den geeigneten naturnahen Lebensraum.

Was in Rickenbach zum Thema Nisthilfen läuft lesen Sie hier –> Link

—> Ausführliche Informationen und Hinweise zu Nisthilfen erhalten Sie auch auf der BirdLife-Website unter diesem Link.