Nächste Termine

Keine Einträge.

Weitere Termine und Veranstaltungen finden Sie hier: Jahresprogramm

Postkarten von Rickenbach Natur in Rickenbach hat acht verschiedene Postkarten gestaltet. Hier können Sie das Set anschauen.

Zu diesen Veranstaltungen der Nachbarsektionen sind Sie auch herzlich eingeladen

Keine Einträge.

Tiere des Jahres

Ein farbenfroher Taucher

Mit seinem leuchtend türkis-blauen Rücken, der orangen Unterseite und dem langen, spitzen Schnabel ist der Eisvogel wohl einer der auffälligsten Vögel Europas. Die Geschlechter lassen sich nur an der Schnabelfärbung unterscheiden: Beim Männchen ist der Unterschnabel schwarz, beim Weibchen orange gefärbt. Er ist etwas grösser als ein Haussperling, bleibt aber trotz seiner Farbenpracht durch das Wechselspiel von Licht und Schatten und sein heimliches Verhalten oft unentdeckt. Meist verrät ihn aber sein lauter, durchdringender «Zjii»-Ruf, bevor er in geradlinigem Flug mit schnellem Flügelschlag knapp über die Wasseroberfläche schiesst.

Man findet den Eisvogel bis etwa 600 m ü.M. an fischreichen, klaren Gewässern, die entweder stillstehen oder langsam fliessen. Dort jagt er hauptsächlich kleine Fische, aber bei Gelegenheit auch andere Wasserlebewesen. Auf einer Sitzwarte lauernd, stürzt er sich dann pfeilschnell ins Wasser, wo er die Beute mit dem Schnabel packt und zurück auf einen Ast fliegt. Grössere Fische schlägt er zum Betäuben erst gegen seinen Sitzplatz und verschluckt sie dann Kopf voran.

Auf der Webseite von BirdLife Schweiz finden Sie ein ausführliches Portrait:

 

Ein Weibchen (links) und Männchen im typischen Lebensraum: beutereiche Fliessgewässer, die auch ruhige Abschnitte zur Jagd und Steilwände zur Brut aufweisen. Foto: Ralph Martin/BirdLife

Dokumentarfilm über den Eisvogel 

Der Film folgt, sobald er von BirdLife verfügbar ist. Schauen Sie wieder vorbei.

Die Hain-Schnirkelschnecke – Tier des Jahres 2025 von Pronatura

Die Hain-Schnirkelschnecke (Cepaea nemoralis) ist eine jener unzähligen Arten, die unsere Böden fruchtbar und lebendig halten. Die kleine «Bodenmacherin» wirbt 2025 für einen respektvollen Umgang mit der Biodiversität unter unseren Füssen.

Weit verbreitet, aber wenig beachtet: Die Hain-Schnirkelschnecke ist überall in der Schweiz zu Hause. Sie besiedelt unterschiedliche Lebensräume von lichten Wäldern über vielfältiges Agrarland bis zu naturnahen Gärten. Höhere Lagen ab 900 Metern über Meer meidet sie. Die Art ist aktuell nicht bedroht.

 
Auf der Website von Pronatura finden Sie ein ausführliches Portrait:
 

https://www.pronatura.ch/de/tier-des-jahres-2025-hain-schnirkelschnecke

Bild © Pronatura/Stephane Vitzthum

Dokumentarfilm über die Hain-Schnirkelschnecke 

Nisthilfen / Nistkästen

Nisthilfen sind ein Teil der Artenförderung und passen damit bestens in den Dreiklang der Instrumente zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität: Schutz der Habitate, Gebietsschutz, Artenförderung. Im Idealfall werden Artenförderungsmassahmen und damit auch Nisthilfen mit der Zeit gar nicht mehr nötig, weil der Lebensraum ausreichend natürliche Strukturen und Nistmöglichkeiten bietet.

Nisthilfen sind eine gute Möglichkeit, rasch das Angebot an Nistplätzen zu erweitern. Hier lassen sich Wildtiere oft auch besonders gut beobachten, gerade im Siedlungsraum. Damit eine Nisthilfe Sinn macht, braucht es unbedingt auch den geeigneten naturnahen Lebensraum.

Was in Rickenbach zum Thema Nisthilfen läuft lesen Sie hier –> Link

—> Ausführliche Informationen und Hinweise zu Nisthilfen erhalten Sie auch auf der BirdLife-Website unter diesem Link.